Ressourcenschonende und individuelle Hochwasserschutzsysteme für Gebäude (Waterblokk 4.0)

Mit dem Vorhaben Waterblokk 4.0 soll ermöglicht werden, ressourcenschonende und individuelle Hochwasserschutzsysteme für Gebäude, sog. Waterblokk-Kits, in der Breite anzubieten.

Dabei weisen die verwendeten Rohmaterialien – Platten aus recyceltem Kunststoff – nur etwa 1/3 (Sandsäcke) bis 1/4 (recyceltes Aluminium) der verursachten THG-Äquivalente in tCO2 zu bestehenden Angeboten auf.

Eine skalierende Verbreitung der Waterblokk Kitts soll die digitale Plattform Waterblokk 4.0 ermöglichen. Sie vernetzt Handwerker*innen und Lohnfertiger*innen digital und befähigt sie, die neuartigen Halbzeug-Recyclingplatte zu nutzen.

Die digital gestützte Prozesskette ermöglicht es, die notwendigen Spezifikationen für die benötigten Waterblokk-Kits vor Ort mittels KI-Unterstützung zu erheben. Nach einer Endabnahme durch die Handwerker*innen vor Ort folgt eine KI-gestützte Fertigungsplanung und Auslegung auf Seiten der Lohnfertiger*innen.

Hieraus ergibt sich zum einen eine Reduktion der Fahrkilometer für eine einzelne Montage um mind. 30 % (einfache Lieferung der Waterblokk-Kits über Dienstleistende statt zweifacher Hin- und Rückfahrt) sowie die Möglichkeit bestehende Produktionsanlagen im Bereich der Holz- und Metallverarbeitung durch die Nutzung von bestehenden Produktionskapazitäten möglichst rasch umzusetzen.

Zur Umsetzung des Vorhabens haben sich drei KMU, die Waterblokk als Anbieter von Hochwasserschutzsystemen, die Exapt als Anbieter von CAD/CAM-Systemen und die 3WIN als Maschinenbauunternehmen und Schulungsanbieter sowie das Center for Circular Economy der RWTH Aachen, schwerpunktmäßig vertreten durch das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH, zusammengetan.