Investitionen in Strommesssysteme und deren digitaler Verarbeitung zur Reduktion der CO2-Emmissionen, Stromverbräuche, Ni-Verbrauchs, Schmierstoffe und Arbeitsmittel (ReCO)

Informationen zum Projekt

Das Icon zeigt eine Fabrik. Um Nachhaltigkeit zu symbolisieren, ist am Schornstein der Fabrik ein Ast mit Blättern angebracht.

 

Zuwendungsempfangende:
Drehtechnik Jakusch GmbH, Saalfeld/Saale

Das Icon symbolisiert die Laufzeit der Projekte. Zu sehen ist ein Kreis, der einer Uhr ähnelt. In der Uhr liegt ein Haken.

 

Projektlaufzeit:
01.06.2023 bis 31.05.2024

 

Das Icon zeigt das Euro-Symbol und einen Pfeil, der nach oben geht

 

Fördervolumen:
161.315 Euro

 

Das Icon symbolisiert die drei Förderschwerpunkte von DigiRess. Zu sehen ist eine grafische Darstellung. Vom oberen Ausgangspunkt gehen drei Äste ab. Diese stehen für die drei Förderschwerpuntke.

 

Förderschwerpunkt:
Digitale Optimierung von Produktionsprozessen

 

Das Icon zeigt eine Wolke. Es symbolisiert die Einsparunt an CO2, die in den Projekten erzielt wird.

 

Angestrebte Einsparungen:
67,2 t CO2e pro Jahr

 

 

Die Drehtechnik Jakusch GmbH (DTJ) ist Unternehmen aus Thüringen, welches Drehteile und Baugruppen herstellt. Die hergestellten Drehteile kommen bspw. unter Nutzung von Nickellegierungen in der Medizintechnik zum Einsatz. Der Digitalisierungsgrad ist bereits jetzt vergleichsweise hoch, eine effizientere Nutzung von Strom, Werkstoffen und Hilfsstoffen ist jedoch ein weiterer Meilenstein zur klimaneutralen Produktion.

Im Projekt sollen die schon zur Verfügung stehenden Produktionsdaten genutzt und erweitert werden. Aktuell sind bei DTJ für alle Produktionsmaschinen Daten in Echtzeit verfügbar. Im Projekt sollen alle 14 Maschinen sowie weitere Geräte mit Stromdatenerfassungssystemen ausgestattet werden, um stromintensive Maschinen sowie Stromspitzen identifizieren zu können. Die Messung erfolgt an allen relevanten stromverbrauchenden Modulen der Maschinenanlage, um auch den Energieverbrauch einzelner Komponenten schnell und effizient zu identifizieren. Anschließend werden die Stromdaten mit den weiteren Produktionsdaten gekoppelt. Durch eine Zusammenhangsanalyse zwischen Maschinendaten und Stromspitzen können konkrete Maßnahmen zur signifikanten Einsparung von Strom und Material abgeleitet und umgesetzt werden. Das Unternehmen strebt innerhalb des Projektes eine Reduktion des Energiebedarfs von 30 % an. Außerdem kann die Fertigungszeit je Bauteil um 25 % reduziert werden. Damit einher geht die Reduktion von Kühlmittel um 30 % (90 % Wasser, 10 % Schmiermittel) und die Nutzung von Nickel um 10 %.