Digitalisierung der Fertigungslinien im hochwertigen Möbel- und Innenausbau (DiFeMoe)

Informationen zum Projekt

Das Icon zeigt eine Fabrik. Um Nachhaltigkeit zu symbolisieren, ist am Schornstein der Fabrik ein Ast mit Blättern angebracht.

 

Zuwendungsempfangende:
flömö GmbH, Flöha

Das Icon symbolisiert die Laufzeit der Projekte. Zu sehen ist ein Kreis, der einer Uhr ähnelt. In der Uhr liegt ein Haken.

 

Projektlaufzeit:
01.09.2023 bis 31.10.2024

 

Das Icon zeigt das Euro-Symbol und einen Pfeil, der nach oben geht

 

Fördervolumen:
189.494,50 Euro

 

Das Icon symbolisiert die drei Förderschwerpunkte von DigiRess. Zu sehen ist eine grafische Darstellung. Vom oberen Ausgangspunkt gehen drei Äste ab. Diese stehen für die drei Förderschwerpuntke.

 

Förderschwerpunkt:
Digitale Optimierung von Produktionsprozessen

 

Das Icon zeigt eine Wolke. Es symbolisiert die Einsparunt an CO2, die in den Projekten erzielt wird.

 

Angestrebte Einsparungen:

  • CO2-Einsparung: 49,2 t CO2e pro Jahr

 

 

Hauptziel des Vorhabens „DiFeMoe” ist die Digitalisierung bestehender Produktions- und Planungsabläufe der flömö GmbH, um Ressourcen einzusparen und Fertigungsabläufe zu optimieren. Die flömö GmbH ist ein mittelständisches Möbel- und Innenausbau-Unternehmen, das vor allem mit der Problematik des Verschnitts (25 bis 45 %) bei der Verarbeitung verschiedener Ausgangsprodukte wie Platten- und Holzwerkstoffe sowie Massivholz zu Möbeln bzw. Freiformteilen konfrontiert ist. Die hohen Verschnittquoten, aber auch der hohe manuelle Arbeitsanteil in den Produktionsprozessen birgt erhebliches Digitalisierungs-, Optimierungs- und Einsparpotential. So ermöglicht eine vollständig digitalisierte und detaillierte Produktionsplanung die Erstellung präziser Schnittlisten, welche wiederum den Grundstein für die nachfolgende Prozess- und Schnittoptimierung legen. Numerische Modelle und Simulationen dienen zur Anpassung der Maschinenparameter und Softwarekonfigurationen im Hinblick auf eine höhere Materialeffizienz.

Des Weiteren wird angestrebt, die erarbeiteten Einzeloptimierungen zu einer Systemlösung zu verbinden. Diese Systemlösung umfasst nicht nur die konstruktive Detailplanung, sondern auch die Steuerung und Überwachung der Fertigungsprozesse in Echtzeit. Durch die Unterstützung der manuellen Arbeitsabläufe soll so das Fehlerpotenzial und damit auch der Ausschuss reduziert werden. Die digitale Erfassung von Restmaterialien im Rahmen einer Materialdatenbank hilft, besagte Materialien in eine Wiedernutzung zu überführen. Der Digitalisierungsprozess kann somit dazu beitragen, im Mittel bis zu 10 % Verschnitt und damit Holzwerkstoff sowie CO2 einzusparen.